Besteuerung von Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaik-Anlagen sind praktisch - insbesondere mit einem Cloud-Energiespeicher steuern sie zudem für die Umsetzung der klimaneutralen Energieversorgung einen sehr wichtigen Beitrag bei. Versorgen Sie mit Ihrer Photovoltaik-Anlage zudem noch Ihre Wärmepumpe, sind Sie energetisch quasi autark. Das ist das neue "autarke Leben" im 21. Jahrhundert!

Was aber bedeutet die PV-Anlage für die Besteuerung?

 

Allgemein

Die Photovoltaik-Anlage ist ein Gewerbebetrieb. Sie muss jedoch, je nach Stadt/Gemeinde, nicht zwingend als Gewerbebetrieb angemeldet werden, da die Einkünfte aus den PV-Anlagen die auf einem Ein- oder Zweifamilienhaus installiert sind, regelmäßig die Grenze von 24.500,00  € Freibetrag nicht überschreiten. Dieses können Sie mit einem Anruf bei Ihrem örtlichen Gewerbeamt klären.

Das Finanzamt hingegen möchte einen Fragebogen von Ihnen erhalten, den Sie hier herunterladen können.

(Die Vollmacht für uns können Sie hier herunterladen, ausfüllen und dann per Fax, Post oder E-Mail zusenden).

Die meisten Anlagen werden für den Selbstverbrauch konzipiert. Bitte tragen Sie daher die Werte aus der Anmeldung bei Ihrem Netzbetreiber in den Fragebogen ein - oder Sie reichen uns Ihre Anmeldeunterlagen der PV-Anlage ein und wir erledigen das für Sie!

Sie erhalten nach Abgabe des Fragebogens nach einigen Tagen eine neue Steuernummer für die PV-Anlage und eine neue Steuernummer für Ihre Einkommensteuererklärung. 

Wichtig: bitte teilen Sie die neue Steuernummer der PV-Anlage Ihrem Netzbetreiber mit!

                                                       

 

 

Umsatzsteuer

 

Grundsätzlich ist es günstiger, zunächst die sog. Regelbesteuerung zu wählen, damit Sie in den Genuss des Vorsteuerabzugs für die Installation der PV-Anlage kommen. Nach 5 Jahren kann dann zur sog. "Kleinunternehmerregelung" nach § 19 UStG gewechselt werden. (Bspw: Installation in 2020, Wechsel erstmalig für 2026 möglich!). Jedenfalls dann, wenn Ihre Einnahmen seit 1.1.2020 unter 22.000,00 € liegen.

Welchen Vorteil das für Sie hat, erläutern wir Ihnen gerne persönlich. Rufen Sie uns gerne an: 05453/936990

Als "Regelbesteuerer" sind Sie im Jahr der Installation sowie regelmäßig im darauffolgenden Jahr verpflichtet, dem Finanzamt monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen elektronisch zu melden. Dabei ist der Selbstverbrauch, auf den Sie ebenfalls Umsatzsteuer zahlen, grundsätzlich ebenfalls zu berücksichtigen.

Wir bieten Ihnen an, dieses für Sie für ein kleines Entgelt zu übernehmen. Das Entgelt richtet sich nach der Anlagengröße und wird individuell vereinbart. 

Somit haben Sie damit nichts mehr zu tun.

Einkommensteuer

 

Da die Photovoltaik-Anlage ein Gewerbebetrieb ist, sind Sie verpflichtet eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR oder "Gewinnermittlung") elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln.

 

Sie müssen also auf den Gewinn, den Sie mit der Photovoltaik-Anlage erwirtschaften, Einkommensteuer zahlen. 

 

Dabei bestehen die Einnahmen aus der Einspeisevergütung, bewerteten Selbstverbrauch, und Umsatzsteuer.

 

Die Ausgaben bestehen regelmäßig aus den Netzkosten, Elektronikversicherung, Kontoführungsgebühren, Abschreibungen der Anlage, ggf. Darlehenszinsen, Verwaltungskosten und gezahlter Umsatzsteuer (also Vorsteuer).

 

Wir empfehlen Ihnen, vor dem Erwerb den Kontakt zu uns zu suchen, um die Anschaffung der PV-Anlage zu gestalten. 

So kann es bspw. Sinn machen, ein Darlehen für die PV-Anlage aufzunehmen und stattdessen einen Hauskredit abzulösen. Dazu persönlich gerne mehr nach Kontaktaufnahme.
 

Kontakt

HACKMANN Steuer- und Unternehmensberatung

Dipl.-Kaufmann

Andre Hackmann

Steuerberater

Landwirtschaftliche Buchstelle

Mertensberg 1

49509 Recke-Steinbeck

Telefon +49 5453 / 936 99-0 

Telefax +49 5453 / 936 99-99

E-Mail: andre.hackmann@hackmann-steuerberatung.de

 

Bankverbindung IBAN DE69 3006 0601 0003 0672 20

Steuernummer   327/5075/2516

USt-ID-Nummer DE 309789179

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